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Kontakt: sareka@stephan-sarek.de

Stephan Sarek (* 18. September 1957 in Berlin) is German Writer. After its commercial teachings Stephan Sarek worked as Feuerwehrmann, landscape gardner, medic, sea-radio operator and Komparse in 250 films and TV serials. Admits became it however as an author of numerous novels and narrations, by which some also in Hörbuchanthologien were published. Sarek lives in Berlin.

Bibliografie “Ability of penguins fly?”“The Truthuhnparadies”“The mummy garden”“The hemp power station”“Sailor yarn”“African Tango”“Selmas silence”“Aldikalypse Now” Web on the left of Literature of and over Stephan Sarek in the catalog that German national libraryhttp://www.stephan-sarek.de Official side



Truthuhn-Paradies meets Mannitou! Wer ist Mannitou? Klicken Sie das Bild an!



Herzlich willkommen auf der offiziellen Homepage
des Berliner Schriftstellers Stephan Sarek

Als Verwalter der offiziellen Homepage von Stephan Sarek, hier links im Bild, werde ich oft gefragt, ob es sich bei Sarek um eine reale Person oder um eine reine Phantasiegestalt handelt. Vorweg möchte ich deshalb mit aller Entschiedenheit antworten: Ich denke schon! Natürlich ist ein derart introvertierter Mensch wie er schwer zu fassen, auch wenn die `SoKo Sarek´ der Ermittlungsgruppe Wolfenbüttel-Süd dies seit langem versucht. Doch werden Wahrheit oder Fiktion nicht bereits dadurch negiert, indem ihre Erscheinungsform dem einen oder anderen Feld zuzurechnen sind oder eben auch nicht. Anders ausgedrückt: Bloß weil Sie Winnetou nur aus Geschichten kennen, bedeutet das nicht automatisch, daß es Winnetou nie gegeben hat. Von Louis Trenker, den Sie ebenfalls nie kennen gelernt haben, gibt es auch Geschichten und trotzdem werden Sie wohl kaum behaupten wollen, Herrn Trenker habe es nie gegeben. Die nächste Frage, die in diesem Zusammenhang meist gestellt wird, ist die, ob  Louis Trenker und Stephan Sarek wirklich einander im mannsengen (eng wie 1 Mann) Wurzen-Paß im Oberallgäu begegneten, wenn auch in unterschiedlicher Richtung. Tatsächlich ist bekannt, daß Sarek begeisterter Extremkletterer ist. Zu seinen besonderen Vergnügungen gehört es, Hochgebirgsseilmannschaften zu überholen, die er dann auf dem Gipfel mit zünftigem Mundharmonikaspiel begrüßt. 
 






Wenngleich zu seinen Lieblingsinstrumenten die Gitarre gehört und er sich leider auch für keines der anderen Instrumente zu schade ist. Es wäre ein interessantes Gedankenexperiment, darüber zu sinnieren, wo er heute stünde, hätte er Noten lesen gelernt. Die extreme Kurzsichtigkeit, die dies verhinderte, und mit der er wahrscheinlich schon zur Welt gekommen war, wurde aber erst entdeckt, als er nach dreistündigem Aufenthalt in einem Wartezimmer der Deutschen Bahn lautstark die Abfahrt des Zuges verlangte. Damals war er 35. Leider machte der sofort konsultierte Augenarzt einen entscheidenden Fehler. Statt der dringend benötigten Sehhilfe kreuzte er auf der Krankenkassen-verordnung Blindenhund an. Sarek wurde ein Rauhaardackel namens Lumpi zugeteilt, doch wegen eines Augenfehlers war der Hund nicht imstande, sich den Rückweg nach Hause zu merken. Bereits beim ersten Spaziergang begann deshalb für die beiden eine Odyssee, die bis heute andauert. Sarek, der zu diesem Zeitpunkt seinen Geburtsort Berlin nur verlassen hatte, wenn ihn die anderen Autofahrer auf der Stadtautobahn nicht rechtzeitig zur Ausfahrt ließen, wurde zum unfreiwilligen Weltenbummler. Was muß in ihm vorgegangen sein, als er in Genua die vermeintliche Wannsee-Fähre nach Kladow bestieg und die Reise fünf Monate dauerte?
Ich bin die Reinkarnation meiner selbst´, soll er einmal ausgerufen haben. Zukünftige Chronisten werden vielleicht zu deuten wissen, was er damit meinte, doch solange Sareks Gesamtwerk nicht vollendet ist, kann man nur spekulieren. Deshalb und allein deshalb will Sarek mit diesem Satz auch an die Börse. Er, der selbst auf die Frage nach seinem Befinden antwortet, sich niemals an Spekulationen zu beteiligen, ist nämlich ein eiskalter Geschäftsmann. Gibt es irgendwo eine Marktlücke, so klappt Sarek mit Sicherheit seinen Tapeziertisch in ihr auf. Wie damals in Wolfenbüttel-Süd, wo er auf einem Wochenmarkt ein innovatives Medikament vertrieb, das ausschließlich die Nebenwirkungen bekämpfte, die es hervorrief. Es hätte selbst bislang Gesunden zur eigenen Therapie verholfen, doch Neider denunzierte ihn bei der Polizei.







Georg Neider, Aufsichtsratsvorsitzender eines Pharmakonzerns, war nämlich gerade dabei, eine Krankheit auf den Markt zu bringen, für die es noch keine Patienten gibt. Sarek mußte flüchten und wieder war es nur sein kurzbeiniger Teckel, der ihm zur Seite stand. Überhaupt begleitet ihn das treue Tier überall hin, selbst auf den Mount-Everest, den Sarek mit dem Bandmaß seiner Mutter übrigens neu vermessen hat und von dem wir heute wissen, daß er in Wirklichkeit 25000 Meter hoch ist. Wirklichkeiten wie diese sind es, die Sarek antreiben. Die Wahrheit nicht existierender Dinge herauszufinden, Antworten auf ungestellte Fragen zu geben, allzu Komplexes solange zu demontieren, bis es selbst einem Dackel erklärbar wird. Und mal ehrlich: Ist Lego-Land nach dem Wiederaufbau nicht wesentlich größer und schöner geworden?

Als Verwalter der offiziellen Homepage von Stephan Sarek begrüße ich Sie aufs herzloseste und wünsche Ihnen ein paar nette Stunden auf diesen Seiten. Ich habe mich bemüht, Sareks Gastfreundschaft und Eigenarten möglichst originalgetreu wiederzugeben, doch scheuen Sie nicht, mich anzusprechen, wenn Sie etwas auf der Karte nicht finden. Vielleicht kenne ich ja den Weg.

Ihr Frank Schöbel


VITA
Stephan Sarek erblickt am 18.09.1957 als strammer Sechspfünder das Licht der Welt in einem Kellerverschlag in Berlin-Schöneberg. Im Alter von drei Monaten versucht er nach Brasilien auszuwandern, scheitert aber am Treppenabsatz zum Erdgeschoß. Sein Aktionsradius wird erst größer, als seine Familie in eine richtige Wohnung zieht und er seinen ersten fahrbaren Untersatz erhält, einen Holzroller. Wieder versucht er Brasilien zu erreichen, kommt diesmal schon bis zur Eisdiele in der Gotenstraße und kauft sich ein Eis.
Früh ist klar, daß aus dem Jungen ein Künstler werden soll, weshalb man ihm für eine seiner besten Schulnoten, eine 3, eine Gitarre schenkt. Alsbald entwickelt er sich tatsächlich zu einem Ausnahmegitarristen, was bedeutet, daß er immer erst eine Ausnahmegenehmigung der Nachbarn einholen muß, um üben zu können. Legendär seine Version von Greensleeves, einem irischen Traditional, besonders des Dur-Teils, den er in Cis-Dis spielt, einer eigentlich gar nicht möglichen Grifftechnik. Unvergessen bleibt dann auch sein erstes und einziges Live-Konzert im Fußgängertunnel des U-Bahnhofs Mehringdamm. Einer seiner damaligen Zuhörer, der Stadtstreicher Harry, wird auch Jahre danach noch öffentlich zugeben, vor Freude mehrmals eingenässt zu haben. Nach diesem Mega-Event gründet Sarek ein Blas- und Streichelorchester, doch die Heimleitung des katholischen Mädcheninternats kommt ihm auf die Schliche und zieht ihn mitten aus dem Verkehr. Sarek hängt seine Gitarre an den Nagel, genauer gesagt, nagelt er sie an die Wand, wodurch der Klangkörper leider unwiederbringlich zerstört wird.
Um sich abzulenken, wendet er sich der Alpinistik zu und beschließt, mit einer Handvoll Gleichgesinnter den in Berlin liegenden Teufelsberg (60 m/üNN) von der Nordflanke aus zu besteigen. Die fünf jungen Männer müssen drei Tage in ihrem Basislager am Wannsee ausharren, ehe die Wetterverhältnisse einen Aufstieg erlauben. Trotzdem kommen sie auf dem Gipfel in einen heftigen Nieselregen, setzen aus der einzigen öffentlichen Telefonzelle einen Notruf ab und werden erst Stunden später von ihren Eltern gerettet.
Nach dieser Nahtoderfahrung (Nah-Tod-Erfahrung, nicht Naht oder Fahrung!) scheint Sarek reif genug, um sich für Politik zu interessieren. Als ein Mitschüler von ihm, ein gewisser Hartmuth H., am 1ten Januar 1975 die Anarchie ausruft, beschließt er, Präsident von Anarchialand zu werden. Obwohl heftig darum bemüht, wird er bei Protestmärschen gegen das Kernkraftwerk Brokdorf jedoch niemals von der Polizei verhaftet, weshalb ihn die Bewegung 1ter Januar ausschließt und er sich der Demokratie als der einzig wahren alternativen Lebensform zuwendet.
Es ist die Zeit, in er sich für theoretische Physik zu interessieren beginnt. Mit seinem 1200ter Käfer widerlegt er Einsteins These, wonach sich Körper bei hohen Geschwindigkeiten ausdehnen. Auch entdeckt er einen Rechenfehler in dessen Spezieller Relativitätstheorie, weiß aber beim Vorstellen vor der Akademie der Wissenschaften leider nicht mehr, wo. Dafür postuliert er die Existenz eines Paralleluniversums und vermutet den Zugang im Bällebecken bei IKEA. Da er mittlerweile jedoch zu alt für das Spieleparadies ist, bleibt ihm auch hier der direkte Nachweis verwehrt.
Um weitere Forschungen finanzieren zu können, eröffnet Sarek im September ´79 eine als Münzwaschsalon getarnte Geldwaschanlage. Die Suche nach einem Mafiapaten per Inserat erweist sich jedoch als Fehler. Sarek fliegt auf und glaubt, fortan vom Verfassungsschutz observiert zu werden. Derart eingeschränkt, wendet er sich endlich der Literatur zu. Kryptische Dreizeiler von bizarrer Schönheit entstehen, sich gegenseitig ausschließende Phrasenfragmente, tiefgründige Lautäußerungen unbekannter Nomenklatur. Auf dem besten Weg, einer der größten Literaten aller Zeiten zu werden, beschließt er jedoch plötzlich, dem Aufruf des damaligen Bundespräsidenten Herzog zu folgen und - verständlich zu schreiben. Kurzgeschichten mit erkennbarer Handlung folgen, Romane im klassischen Erzählstil, sogar Gedichte die sich reimen! Die Fachwelt ist entsetzt. Sarek wird verleumdet, totgeschwiegen, erhält obszöne Anrufe. Niemand will ihn mehr verlegen. Wirklich niemand?
Doch! Ein kleiner, unbeugsamer Verlag im Norden der Republik wagt das schier Unmögliche. Von 1996 bis 2003 bringt Michael R., Inhaber des renovierten RAKE-Verlages in Kiel, insgesamt 7 Bücher des unbequemen Autors heraus. Andere Verlage, wie dtv und der Hörverlag, ziehen nach. Die Bücher finden besonders bei Frauen Anklang, wodurch es erstmals auch in der Literaturszene zu einem Groupieverhalten kommt. Sarek, stets um Befriedigung seiner Fans bemüht, leidet alsbald an einem tiefsitzenden Erschöpfungssyndrom. Um mehr Zeit zum Schreiben zu gewinnen, heuert er als nachgemachter Leichtmatrose auf einem rumänischen Fisch-Trawler an und flieht nach Brasilien. Als er dort aus Versehen den Pitbull des Polizeichefs von Rio de Janeiro plattfährt, muß er sich erneut auf die Flucht begeben, wodurch das 8te Buch nur unter unglaublichen Strapazen zustande kommt. Mangels anderer Kommunikationswege kann Sarek nämlich nur simsen. Ungefähr 25000 Kurznachrichten später, ist es endlich soweit: ALDIKALYPSE NOW erscheint. Sarek, der auf seiner Flucht wenig geschlafen hat, befindet sich zu diesem Zeitpunkt in China, wo man ihn mit Horst Tappert verwechselt und die Ermittlungen gegen einen internationalen Mohnblumenschmugglerring überträgt. Dabei stößt er auf einen mysteriösen Doppelgänger von sich, wird in Transsylvanien von einem Vampir gebissen und hat plötzlich eine Schauung: Der Eingang zum Paralleluniversum liegt tatsächlich dort, wo er ihn bereits vor Jahren vermutete. Doch wie soll er das beweisen? Sarek begreift, daß es dazu nur einen einzigen Weg gibt – die Literatur. Und obwohl er sich auf der Flucht befindet, fängt er umgehend an zu schreiben. Bis er eine atemberaubende Entdeckung macht ...